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Gaswerksanierung
Freiburg
65.000 t
kontaminierter Aushub entsorgt
Im Zuge der Sanierung eines ehemaligen Gaswerkstandortes erhielt
Buchen Karlsruhe im Frühjahr diesen Jahres den Auftrag, ca.
65.000 t verunreinigtes Aushubmaterial innerhalb von 10 Monaten
zu entsorgen.
In den 90er
Jahren ergaben Untersuchungen ein breites Konzentrationsspektrum
gaswerkstypischer Schadstoffe wie PAK, BTEX, Cyanide, etc. in Boden
und Grundwasser. Die Inhalte der unterirdischen Gruben wurden in
einer Sofortmaßnahme 1998 entfernt.
Das kontaminierte
Erdreich wird stellenweise bis zu 12 m unter der Geländeoberkante
ausgehoben und die unterirdischen Gruben rückgebaut werden.
Hierbei kommt u.a. ein spezielles Bodenaustauschverfahren mittels
überschnittenen Großlochbohrungen (Æ 150 cm) im
grundwassergesättigten Bereich zum Einsatz.
Im Vorfeld der
Sanierungsmaßnahmen entwickelten unsere Sanierungsexperten
ein entsprechendes Verwertungs- und Entsorgungskonzept. Speziell
qualifizierte Kollegen führen die Arbeiten unter besonderen
Arbeitsschutzmaßnahmen durch. Nach Beprobung werden die unterschiedlichen
Aushubmaterialien in Belastungsklassen eingestuft und die damit
verbundenen Entsorgungswege festgelegt.
Ein wesentlicher
Bestandteil der Projektabwicklung ist die Transportlogistik: Das
enge Zeitraster, die große Materialmenge unterschiedlicher
Belastungsklassen, die verschiedenen Annahmestellen im In- und Ausland
erforderten eine detaillierte Planung. Teilweise verlassen täglich
bis zu 1.500 t Material per Lkw und bei größeren Entfernungen
auch per Schiff die Baustelle.
Die Festlegung
von mindestens zwei Annahmestellen je Belastungsklasse geben unserem
Kunden Entsorgungssicherheit bzw. verhindern Sanierungsstillstände,
da bei einem unvorhersehbaren Ausfall alternative Entsorgungswege
sichergestellt sind.
Die Arbeiten
werden bis Ende des Jahres 2002 andauern.
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