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FILTRATEC goes Finnland (02.08.2004)

Holland, Belgien, Österreich, Frankreich, Spanien, Botswana und jetzt – Finnland!

Die BASF hat im Jahr 2002 ein neues Werk in Nähe Lahti/Finnland in Betrieb genommen, in dem Streichdispersionen für die Papierindustrie im skandinavischen und baltischen Raum produziert werden. In diesem Werk werden regelmäßig Rohrleitungen sowie Produktions- und Lagerbehälter mit Wasser gespült. Das dabei anfallende Schlamm-Wasser-Gemisch soll filtriert werden, damit die Flüssigkeit wieder in den Prozess zurückgeführt werden kann.

Bei der BASF in Ludwigshafen wurde von einer Ingenieurabteilung, zu der FILTRATEC einen langjährigen Kontakt unterhält, eine spezielle Behandlungsvorschrift für die Flockung dieses Mediums entwickelt. Dies war sehr kompliziert, da nur eine geringe Auswahl an Fällungs- und Flockungsmitteln eingesetzt werden darf, um das Produkt nicht zu verunreinigen. FILTRATEC wurde beauftragt, eine mobile Anlage bereitzustellen, mit der die Laborergebnisse vor Ort großtechnisch nachgestellt werden konnten. Der angestrebte Probebetrieb wurde zunächst auf 14 Tage angelegt.

Am Freitag, 25.06.2004 war es soweit. Unter der Projektleitung von Ulf Haupt und der technischen Leitung von Frank Wöhrmann wurde eine Membrankammerfilterpresse zum Transport gen Norden verladen. Die gesamte Logistik, inkl. Verschiffung, wickelte eine Spedition aus Bremen ab, die auf Transporte von und nach Finnland spezialisiert ist. Die Schiffspassage von Lübeck nach Finnland dauerte rund 36 Stunden. Am Montag, 28.06.2004 traf die Anlage unversehrt im Werk ein und wurde von Frank Wöhrmann in Empfang genommen. Aufbau und Inbetriebnahme erfolgten umgehend.

Bereits nach den ersten Probechargen war der Werksleiter von unserer Anlage und den Filtrationsergebnissen restlos überzeugt. So wurde beschlossen, die mobile Anlage so lange vor Ort zu belassen, bis eine eigene stationäre Anlage installiert ist. Dieser Zeitraum wird auf rund neun Monate geschätzt. Die Mitarbeiter der BASF wurden in die Bedienung und Wartung der Anlage eingewiesen und am 08.07.2004 konnte Frank Wöhrmann nach Maschinenübergabe wieder die Heimreise antreten.

Dieses Projekt unterstreicht wieder einmal, dass FILTRATEC DER Partner für anspruchsvolle, individuelle Problemlösungen ist und sich auch auf internationaler Bühne behaupten kann.

Weitere Infos: Ulf Haupt
Tel. (+49) 281 403-253
E-Mail: ulf.haupt@filtratec.com