| Havarieschaden bei einer Spedition (28.06.2004)
Im Juni 2004 erreichte uns der Notruf einer Kölner Spedition „Wir brauchen schnell Ihre Hilfe" hieß es von den Verantwortlichen. Was war passiert?
Ein Reifen eines LKW-Anhängers hatte angefangen zu brennen. Der Holzboden des Hängers war teilweise durchgebrannt, und das Feuer hatte Teile der Ladung zerstört. Der Brand wurde von der Feuerwehr schnell vor Ort gelöscht. Die Ladung war jedoch durch die Rauchentwicklung, das Löschwasser und die starke Hitze teilweise unbrauchbar geworden.
In erster Linie bestand die Ladung aus Plüschkissen und Maschinenteilen. Die synthetische Füllung der Kissen war durch die Hitze natürlich sofort zusammengeschmolzen. Schrumpffolie, die zum Schutz über die Maschinenteile gezogen war, tat durch die Hitze ihr Übriges. Außerdem bestand die Kommission noch aus mehreren Säcken granulierten Farbkonzentrates.
Unsere Aufgabe war es, zu retten was zu retten war, unter Beachtung eventueller Gefahren durch Dämpfe und stofflicher Veränderungen der Synthetikmaterialien und des Farbkonzentrates. Die Plüschkissen hatten, sofern sie nicht zusammengeschmolzen waren, den Geruch des Rauches aufgenommen und waren unbrauchbar geworden. Eine Menge, die drei 10 m³ Mulden füllte, musste entsorgt werden. Auch die Säcke mit dem Farbgranulat waren nicht mehr zu gebrauchen.
Die teuren Schwerlastwalzen und der Anhänger selbst wurden in unserer Waschhalle gereinigt. Die 15 Maschinenkupplungen im Wert von etwa 30.000 Euro gingen zur Prüfung zurück an den Hersteller.
Der Hänger wurde mittwochs in Köln angeliefert und zwei Tage später von der Spedition wieder abgeholt. Der Kunde bedankte sich ausdrücklich für die schnelle Hilfe.
Weitere Infos: Artur Radke
Tel. (+49) 221 7177-322
E-Mail: artur.radke@buchen.net
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