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Oberflächenreinigung im NPI-Strahlverfahren (05.12.2002)

Es gibt Materialien, die auf Grund ihrer Beschaffenheit schonend behandelt werden müssen. Dafür setzen wir ein neues Niederdruckverfahren ein, mit dem Oberflächen gereinigt werden ohne Beschädigungen zu verursachen. Wir nennen es das NPI-Strahlverfahren.

NPI steht für die eingesetzten Zusatzstoffe Natriumhydrogencarbonat (wasserlösliches Abrasivmittel), Polyasparaginsäure (Emulgator) und Iminodibernsteinsäure-Natriumsalz (Rostinhibitor). Diese Stoffe sind sowohl umweltfreundlich und oberflächenschonend als auch biologisch abbaubar und ungiftig. Wir unterscheiden zwischen zwei Strahlverfahren:

Beim Nassstrahlverfahren NPI 1 wird mit einem Wasserdruck von maximal 320 bar ein silikatbeschichtetes Carbonat mittels einer Venturidüse angesaugt und verstrahlt. Durch eine Vermischung des Wassers, der angesaugten Luft und des Strahlmittels fällt der Druck unmittelbar nach Austritt aus der Düse ab. Dies und die Tatsache, dass das Strahlmittel sehr „fein und weich“ ist, führen zu dem Ergebnis, dass es zu keinerlei Beschädigungen des Untergrundes kommt.

NPI 1

Beim Feuchtstrahlverfahren NPI 2 wird ein mit Reinigungsmittel befüllter Druckbehälter mit einem Überdruck von mindestens 8 bar beaufschlagt. Das Reinigungsmittel wird mit diesem Überdruck verstrahlt. Die Zugabe von geringen Mengen an Wasser beim Austritt aus der Düse ist notwendig, um eine Staubbildung zu vermeiden.

NPI 2

Die Reinigungsverfahren wurden in vielfältigen Bereichen erfolgreich eingesetzt:

  • Reinigung von Plattenwärmetauschern, Edelstahl- und Emaillebehältern, Wand- und Bodenfliesen,Kunststoffleitungen und -behälter sowie von Aluminiumteilen
  • Entfernen von Bitumen, Ölen oder Harzen in der Petrochemie
  • Entfetten von Maschinenteilen
  • Brandsanierung


Weitere Infos: Wilhelm Breuer
Tel.: 0 221/71 77 -118
Email: wilhelm.breuer@buchen.net