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Stillstand bei der Dow in Stade (Juli 2006) Im Mai 2006 stand bei unserem Großkunden Dow der bisher größte Stillstand in der Geschichte der Dow Stade an, der alle bisherigen an Größe und Umfang in den Schatten stellte. Erste Planungen der Dow gemeinsam mit den Kontraktoren begannen schon im Frühjahr 2005. Zu klären waren hier zunächst Fragen nach Sicherheitskonzepten und der Durchführbarkeit verschiedener Anforderungen. Für uns eine Herausforderung an Logistik und Management, da es galt, eine immense Anzahl an Maschinen und Geräten, die unseren Buchen-Standard erfüllen, im Mai einsatzbereit vor Ort zu haben. Auch versicherungstechnische Fragen mussten im Vorfeld geregelt werden. Letztendlich konnten wir auch auf die Hilfe befreundeter Unternehmen gleichen Gewerkes bauen. Benötigt wurden bei den in Tag- und Nachtschicht durchgeführten Arbeiten im Bereich Kran und Schwertransport bis zu 40 Autokrane mit einer Tragfähigkeit von 30 bis hin zu 400 Tonnen. Zusätzlich
wurden 6 Sattelzüge eingesetzt, um das ausgebaute Material, z. B. Kolonnen, Tauscher, Behälter oder Ventile zu transportieren. Am 04. Mai 2006 kamen alle von uns bestellten Geräte pünktlich ab 06.00 Uhr auf dem Gelände der Dow in Stade an. Zwei Tage später konnte es losgehen. Im Bereich Industriereinigung waren 120 Mitarbeiter mit 15 Hochdruckpumpen, vier Saugwagen und drei Luftförderanlagen rund um die Uhr im Einsatz. Drei Großanlagen standen zur Reinigung an. In einer großen Chloranlage wurden drei Lagertanks im Vorfeld ausgespült, gereinigt und Abfallmengen von mehr als 1.000 Kubikmetern mit Luftförderanlagen und Saugwagen abgesaugt und fachgerecht entsorgt. Eine logistische Herausforderung, die aufgrund unserer guten Vorplanung keine Probleme aufkommen ließ. In der PoPg-Anlage wurden 100 Kubikmeter Sulzerpackungen aus einem großen Hydrolizer unter höchsten Sicherheitsbedingungen unter Atemschutz demontiert, der Hydrolizer anschließend gereinigt. Dieser Job wurde durch ein spezielles Sicherheitskonzept gestützt, das mit unserem Kunden im Vorfeld über Wochen ausgearbeitet und geplant worden war. Auch hierbei zeigte sich wieder, dass eine gute Vorplanung für einen sicheren Job steht. In der Bioxanlage (Abwasserbehandlung) wurde ein Hochturm mit einer Höhe von 25 Metern, einem Durchmesser von 50 Metern und einem Volumen von 27.000 Kubikmetern gereinigt. Zum Reinigungsumfang gehörten des Weiteren diverse Wärmetauscher, Behälter und Kolonnen. Ende Mai waren die Hauptarbeiten erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der zeitgenauen Durchführung und der hervorragenden Leistungen aller Beteiligten wurden allein im Mai circa 7.000 Kran- und Transportstunden durchgeführt und 25.500 Arbeitsstunden in der Industriereinigung. Alles natürlich unfallfrei und zur vollsten Zufriedenheit unseres Kunden, der uns das in einem Dankesschreiben mitteilte. Für unsere Arbeiten erhielten wir insgesamt vier positive QSPP´s (Quality, Performance, Product System) von der Dow, wobei einer für die exzellente Vorplanung ausgesprochen wurde. Für dieses Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit möchten wir uns noch einmal bei unserem Kunden recht herzlich bedanken. |
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