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Umbrella contract für Entsorgung bei Shell Deutschland Oil GmbH (Februar 2007)

Zum 01.10.2006 hat die Buchen Group erneut den Zuschlag als Generalentsorger für die Shell Deutschland Oil GmbH erhalten. Der Rahmenvertrag (Umbrella Contract) umfasst die Entsorgung für die Shell Raffinerien Rheinland (Godorf und Wesseling), Hamburg (Harburg und Grasbrook) und Heide. Außerdem 10 Tanklager und diverse Shell System Plus Stationen (Tankstellen). Der Vertrag läuft fünf Jahre mit Option auf Verlängerung.

Buchen übernimmt die komplette Koordination der Entsorgung inklusive des Datenmanagements. Angefangen von der Gestellung von Containern über die werksinterne Sammlung der Abfälle, den Betrieb der Abfallsammelplätze bis zum Transport zu den externen Verwertungs- und Beseitigungsanlagen.

Zu den zu entsorgenden gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen gehören alle bei der Erdölverarbeitung und Lagerung entstehenden Stoffe, z. B. Öle, Tankreinigungsschlämme und Schlämme aus Abwasserreinigungsprozessen aber auch Papier, Pappen, Kartonagen und Metallschrott, die verwertet und vermarktet werden. Neu hinzugekommen ist die Entsorgung von Bauschutt und kontaminierten Böden. An den Tankstellen übernimmt Buchen darüber hinaus u.a. auch die Entsorgung von überlagerten Nahrungsmitteln.
Oberstes Ziel für uns bei der Durchführung ist es, immer den günstigsten Abfallweg zu realisieren. Neue Entsorgungsanlagen werden vor der Erstanlieferung von Abfällen nach den Qualitätskriterien der Shell auditiert und für die Nutzung freigegeben. Priorität hat die Entsorgung in der Wesselinger Verbrennungsanlage der Shell. Alle Abfälle, die aus Kapazitäts- oder Qualitätsgründen dort nicht verbrannt werden können, werden von Buchen sowohl Anlagen aus dem REMONDIS Unternehmensverbund als auch im Markt frei zugänglichen Anlagen zugeführt, die den Shell Qualitätskriterien entsprechen.

Den ersten Umbrella Contract als Generalentsorger für Shell Deutschland Oil unterschrieb Buchen im Jahr 2000 für drei Jahre, der später bis September 2006 verlängert wurde.

Vorgesehen ist die Erweiterung des Vertrags auf den österreichischen und dänischen Raffinerie- und Tanklagerbereich der Shell.