| ThyssenKrupp Steel AG – Rückbau der Kokerei (April 2007)
Seit Oktober 2005 führte Buchen auf dem Gelände der ThyssenKrupp Steel AG im Bereich Kokerei Reinigungsarbeiten durch. Zum Auftragsumfang gehörten auch erforderliche Rückbauten, die wir in Partnerschaft mit einem Duisburger Unternehmen durchführten.
Das Gesamtprojekt umfasste eine Planungsdauer von circa 15 Monaten. In dieser Zeit wurden im Bereich der Gastransportanlage diverse Behälter, Kühler und Rohrleitungen aus den Teilbereichen Vor- und Schlusskühler, E-Filter, NH3 Wäscher, H2S Wäscher sowie Gassauger gereinigt und, wo erforderlich, demontiert.
Die mächtigen NH3 Wäscher, mit einer Gesamthöhe von 35 Metern und innenseitigen Streckmetallpaketen, wurden in einzelne vier Meter hohe Segmente geschnitten und mit einem 400 Tonnen Kran auf dem von uns installierten Waschplatz abgelegt und gereinigt.
Kühlerrohre wurden aufgrund starker Verschmutzungen mit Hilfe eines Baggers freigelegt. Unser Werkstatt-Team konstruierte auf dem Waschplatz eigens für dieses Projekt eine spezielle Halterung, die uns in die Lage versetzte, bis zu 20 Rohre gleichzeitig über ein Außenseitengerät zu säubern.
Ähnlich wie auf dem Stillstand bei der BP in Lingen wurde das am Waschplatz anfallende Reinigungswasser über Aktivkohlefilter aufbereitet. Einziger Unterschied: Das Wasser wurde der Kläranlage der ThyssenKrupp Steel AG unmittelbar zugeführt.
Während des gesamten Projektes hieß es an der einen oder anderen Stelle immer mal wieder „Koffer packen“. Sei es für einen bevorstehenden Kaminabriss, bei dem aus Sicherheitsgründen das errichtete Containerdorf kurzer Hand umgelagert und die Waschplatzaktivitäten eingestellt wurden, oder für Schwertransporte mit einer Breite von circa neun Metern, für die das Ablagefeld unseres Waschplatzes vollständig geräumt werden musste. Die Arbeiten wurden im Frühjahr 2007 erfolgreich abgeschlossen.
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